Wer einmal den Aufstieg auf das 400 m hoch gelegene Felsplateau erreicht hat, wird überwältigt von dem wunderbaren Mix aus Romanik, Gotik, Renaissance und Historismus. Der Zugang in die schmale Vorburg erfolgt durch die dreitorige Halle. Umgeben auf der rechten Seite von Margarethengang, Vogtei und Ritterhaus, sowie auf der linken Seite von dem Elisabethgang, einem Wehrgang. Die wunderbaren Fachwerkbauten und die aufgesetzten Wehrgänge stammen größtenteils aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Der etwa Mitte des 19. Jahrhunderts im historisierenden Stil entstandene mittlere Gebäudekomplex, trennt Vor- und Hofburg. Dem Auge des Betrachters bietet die eigentliche Hofburg Spätromantik vom Feinsten. Der Palas wurde etwa zwischen 1157 und 1170 als Repräsentiv- und Wohnbau der Landgrafen errichtet.