Der Ilmpark in Weimar ist ein touristischer Anziehungspunkt. Das liegt natürlich unter anderem auch an der Unzertrennbarkeit von Goethe und Weimar, dessen Gartenhaus im ca. 48 ha großen Park gelegen ist. 1776 schenkte Herzog Carl August das ehemalige Weinberghäusschen mit Garten dem großen Dichter Goethe. Einmalig ist der originalgetreue Zustand.
1778 begann man mit der Gestaltung des Parks. Herrliche Blickachsen, Brücken, künstliche Ruinen, aber auch wertvoller Baumbestand machen ihn besonders interessant. Der Park wurde seit seiner Errichtung kaum verändert und zählt zu den besterhaltenen Parkanlagen der Klassik und Romantik. Hauptblickfang ist das Römische Haus, das ehemalige Sommerhaus des Herzogs, welches an eine Anlehnung an einen römischen Tempel gebaut wurde. Durch seine hochgelegene Lage gestattet es einen weiten Überblick über das sich nördlich und südlich erstreckende Ilmtal.