Am Kurfürstendamm steht die Berliner Gedächtniskirche. Vor der Zerstörung durch den Krieg war sie Wahrzeichen des vergnügungssüchtigen und vornehmen "neuen Westens". Heute wird der 68 Meter hohe Torso als "hohler Zahn" bezeichnet, welcher als Ausstellungsraum genutzt wird. Durch den Zwiespalt, ob Neubau oder nicht, wurde eine der größten Architekturdebatten ins Rollen gebracht. Da die Ruine schnell zum Wahrzeichen Westberlins wurde, entschied man sich letztendlich doch die vom Kriege zerstörte Kirche so zu lassen wie sie ist.