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Der Dom: UNESCO-Welterbestätte seit 1978 Die Manifestation eines "neuen Roms" - diesen Traum wollte Karl der Große realisieren, als er um 786 mit dem Bau der Marienkirche (Pfalzkapelle) in seiner zentralen Residenz im heutigen Aachen begann.
Damit legte er den Grundstein zu einem der bedeutendsten Bauwerke Europas und machte Aachen damit um 800 zum Mittelpunkt seines römischen Reiches. Der Aachener Dom ist bau- und kunstgeschichtlich von universeller Bedeutung. Über einen Zeitraum von 600 Jahren (936-1531) wurden hier 30 deutsche Könige gekrönt. Die Domschatzkammer birgt einen der bedeutendsten Kirchenschätze Europas. Dazu gehören sakrale Kulturschätze aus spätantiker, karolingischer, ottonischer, staufischer und gotischer Zeit, die zum Teil zu den größten Kunstwerken ihrer Epoche gehören. Die hier aufbewahrten Reliquien - die vier großen Heiligtümer - ließen seit dem Mittelalter den Dom zu einer der bedeutendsten Wallfahrtsstätten der Christenheit aufsteigen.
Als Karl der Große 814 starb, wurde die Kirche der Pfalz seine Begräbnisstätte. Der antike Sarkophag steht heute im Zentrum des Chorpolygons der gotischen Chorhalle. Im Verlauf einer mehr als tausendjährigen Geschichte erhielt der heutige Dom in Aachen seine Gestalt und ist Wahrzeichen der Stadt.
(Text bereitgestellt durch www.unesco-welterbe.de) |
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